Festung Fjøloy
Seit über 70 Jahren ist das 110 Hektar große Gelände auf Fjøløy für die Öffentlichkeit gesperrt. Die Festung wurde 1941 von den Deutschen errichtet und 1945 von den norwegischen Streitkräften übernommen. Das Gelände diente bis 1999 als Küstenfestung und bis 2009 als Übungsgelände. 2011 wurde es in ein Naherholungsgebiet umgewandelt.
Auf Fjøløy gibt es viele Erinnerungen an die Kriegszeit. Bei einem Spaziergang durch die Gegend kann man alte Kanonen, Kasernen und Bunker inmitten einer wunderschönen Landschaft mit herrlicher Aussicht entdecken. Der Weg vom Parkplatz zu den Geschützstellungen dauert nur 10 Minuten, und für jemanden, der die Schrecken des Krieges nicht selbst erlebt hat, ist der Anblick dieser Anlagen sehr eindrucksvoll.
Ein Ausflug zum Leuchtturm von Fjøløy ist ebenfalls ein unvergessliches Erlebnis. Der Leuchtturm wurde 1849 als Fischereileuchtturm erbaut und 1977 automatisiert. 1983 wurde er durch eine Laterne ersetzt. Sowohl der Leuchtturm als auch die umliegenden Gebäude sind gut erhalten und bilden ein kleines Museum mitten im Meer. Man kann sich fast vorstellen, wie rau das Wetter hier an stürmischen Tagen sein kann.
Wanderwege: Wanderwege und Pfade unterschiedlicher Länge.
Wegbeschreibung
Vom Campingplatz sind es 11,5 Kilometer bis zum Parkplatz an der Festung Fjøløy. Es ist eine schöne Radtour, die größtenteils über Rad- und Fußwege und/oder kleine, verkehrsarme Straßen führt.